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Plattform
Sexualpädagogik
Südtirol
Über uns

Der Zusammenschluss

Die Plattform für Sexualpädagogik Südtirol ist ein Zusammenschluss von Sexualpädagog*innen und Sexualwissenschaftler*innen. Wir möchten gemeinsame Interessen der Sexualpädagogik in Südtirol voran bringen und orientieren uns an den Prinzipien der emanzipatorischen Sexualpädagogik.

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Über uns

Unser Selbstverständnis

Unser Menschenbild: Wir verstehen den Menschen in seiner Einmaligkeit als eine dynamische Einheit von Körper, Seele und Geist. Selbstbestimmung und Entscheidungsfreiheit sind Grundrechte eines jeden Menschen. Männer und Frauen prägen den gesellschaftlichen Rahmen und werden zugleich von ihm geprägt.

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Über uns

Unsere Aufgaben

Ansprechpartnerin zum Themenbereich Sexualität zu sein; Fortbildung und Praxisbegleitung für die Mitglieder; Kontakte zu in- und ausländischen Einrichtungen; Stellungnahmen zu sexualpädagogisch relevanten Themen; Öffentlichkeitsarbeit; Produktion und Publikation von Broschüren und Informationsmaterialien usw.

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Jeder hat das Recht auf Bildung. Die Bildung muss auf die volle Entfaltung der menschlichen Persönlichkeit und auf die Stärkung der Achtung vor den Menschenrechten und Grundfreiheiten gerichtet sein.

(Art. 26 der UN-Menschenrechtscharta)

Aktuell

Stellungnahmen, Interviews, Artikel

Frühsexualisierung unserer Kinder

Frühsexualisierung unserer Kinder

Gepostet von waldemarker am Apr 12, 2015

Die Freiheitlichen vertreten in ihrer Pressemitteilung Meinungen, die nicht den fachlichen und ethischen Debatten und Auseinandersetzungen der Sexualpädagogik entsprechen, sondern lediglich Ängste und Zuschreibungen provozieren. Der Plattform Sexualpädagogik Südtirol ist es deshalb ein Anliegen, die Grundsätze der Sexualpädagogischen Professionalität zu benennen: Sexualpädagogik als wissenschaftliche Disziplin muss sich mit der in der Gesellschaft vorhandenen Pluralität und Diversität auseinandersetzen. Diese Vielfalt erfasst verschiedeneAspekte der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen, so beispielsweise diverse sexuelle Orientierungen und Geschlechtsidentitäten, ethische, kulturelle und religiöse Überzeugungen sowie Erfahrungen mit und Einstellungen zu Sexualität und Beziehungen. Sexualpädagogik als Praxis unterstützt Kinder und Jugendliche in ihrer psychosexuellenEntwicklung, indem sie Angebote schafft, in denen sie sich mit Themen wie Körper, Liebe,Beziehung, Lust, Sinneserfahrungen und Grenzen auseinandersetzen. Das ist grundsätzlichnotwendig, vor allem aber weil Sexualität in der Gesellschaft tabuisiert, medial inszeniert,kommerzialisiert sowie politisiert wird. Sexualpädagogik bietet einen geschützten Raum, indem Heranwachsende gemeinsam, persönlich und nah an ihren eignen Erfahrungen überSexualität, Liebe und Moral reden und sich austauschen können. Dabei können sie eigeneHaltungen entwickeln und reflektieren. Ein wichtiges Ziel für Kinder und Jugendliche ist es zulernen nicht zu diskriminieren und andere in ihrem Anderssein anzuerkennen. Für lesbische,schwule, hetero-, a-, bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche Jugendliche und jungeErwachsene ist es darüber hinaus wichtig, Solidarität und Unterstützung sowohl durchprofessionelle Kräfte als auch durch andere Jugendliche zu erfahren, damit sie ein stabilesSelbstbewusstsein entwickeln können. Gerade deshalb wünschen sich auch explizit viele Eltern eine Sexualerziehung in derSchule, um ergänzend zur familiären Sexualerziehung die Kinder und Jugendlichenaltersangemessen zu begleiten. Dieser Aspekt wird immer wieder in den eigensabgehaltenen Elternabenden von den Eltern selbst angesprochen. Die ethisch-rechtliche Ausrichtung der Sexualpädagogik basiert in einer demokratischenGesellschaft auf den Menschenrechten und dem...

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